Der Olympiapark verbindet Grünflächen, Sportstätten und die Zeltdacharchitektur der Olympischen Sommerspiele. Auch ohne Veranstaltung kannst du am Olympiasee spazieren und vom Olympiaberg über die Stadt blicken.
Laut Betreiberangaben sind Olympiaturm und Olympiastadion (Stand November 2026) geschlossen. Für Aussicht und Führungen gibt es Alternativen; der Skylift ist wetterabhängig.
Spaziergänge und Sportstätten im Olympiapark
Der Olympiapark entstand auf dem früheren Oberwiesenfeld. Die Landeshauptstadt München gibt seine Fläche mit rund 290 Hektar an. Die Planer stimmten Parklandschaft und Sportstätten aufeinander ab: Einige Gebäude liegen teilweise im Gelände, darüber spannt sich die markante Zeltdachkonstruktion.
Für einen Spaziergang bieten sich der Olympiasee, die Sportstätten und der Olympiaberg an. Vom Berg siehst du über das Parkgelände und, bei guter Sicht, bis zu den Alpen. Einen offiziell festgelegten Rundweg oder eine verlässliche Dauer für eine Runde gibt es in den vorliegenden Betreiberangaben nicht. Wähle deinen Weg daher nach Lust und Kondition.
Das Gelände ist zugleich Erholungsraum und Veranstaltungsort. Einzelne Anlagen haben eigene Öffnungszeiten und Zugangsbedingungen. Auch für das gesamte Parkgelände solltest du keine einheitliche Öffnungszeit oder pauschale Eintrittsregel voraussetzen.

Olympiaturm und Olympiastadion bleiben geschlossen
Der Olympiaturm ist seit Juni 2024 wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Der Betreiber nennt Oktober 2027 als voraussichtlichen Zeitpunkt für die Wiederöffnung. Das Drehrestaurant 181 ist ebenfalls wegen Sanierungsarbeiten geschlossen.
Das Olympiastadion wird seit September 2025 saniert und ist derzeit nicht zu besichtigen. Die Schließung betrifft laut Betreiber auch die Open-Air-Saison 2027. Stadion- und Zeltdachtouren sowie der Flying Fox entfallen während der Arbeiten. Für den Sommer 2028 sind Veranstaltungen angekündigt. Das ist aber kein verbindlicher Termin für die allgemeine Wiederöffnung.
Ältere Informationsseiten führen teilweise noch regelmäßige Turm- oder Stadionangebote auf. Prüfe vor der Anreise die aktuellen Angaben des Olympiaparks und den Veranstaltungskalender, besonders wenn du eine bestimmte Anlage besuchen möchtest.
Aussicht mit dem Skylift
Als Alternative zum geschlossenen Olympiaturm fährt der Skylift auf 70 Meter Höhe. Die Gondeln drehen sich während der Fahrt und eröffnen einen Rundumblick auf den Park, München und das Umland. Die geschlossenen Gondeln sind laut Betreiber rollstuhlgerecht.
Im November 2026 nennt der Betreiber Preise von 13 Euro für Erwachsene, 8 Euro für Kinder in der angegebenen Alters- und Größenkategorie sowie 11 Euro für Seniorinnen und Senioren und Studierende. Das On-Top-Ticket für eine Fahrt auf dem Gondeldach kostet 16 Euro. Wind oder Unwetterwarnungen können zur Schließung führen. Prüfe deshalb am Besuchstag, ob der Lift fährt und welche Preise gelten.
Führungen und Sea Life
Der Olympiapark bietet mehrere Führungen an, darunter die Waldi-Tour und die Architek-Tour. Auch die Skylift-Tour und die Panorama-Tour gehören zum Angebot. Die Waldi-Tour dauert ungefähr 90 Minuten und führt über rund einen Kilometer. Laut Betreiber kostet sie 20 Euro für Erwachsene und 15 Euro für Schülerinnen, Schüler und Studierende mit gültigem Ausweis. An den Stationen erfährst du mehr über die Geschichte des Parks und seine heutige Nutzung. Die Tour führt unter anderem an der Olympia-Schwimmhalle und der Olympiahalle vorbei.
Die reguläre Waldi-Tour ist nicht vollständig barrierefrei: Der Film- und Modellraum liegt im Keller des Souvenirshops. Der Besucherservice bietet individuelle Führungen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen an. Kläre vorab, welche Route und Zugänge für dich passen.
Sea Life München liegt ebenfalls im Park. Auch bei schlechtem Wetter kannst du es besuchen. Die Parkseite nennt 39 Becken, sechs Terrarien und Tiere aus über 260 Arten. Informiere dich bei Sea Life über aktuelle Eintrittspreise, Öffnungszeiten und Besuchsbedingungen.

Parkeisenbahn, Bootsverleih und Gastronomie
Die Parkeisenbahn und der Bootsverleih am Olympiasee sind saisonale Angebote. Die veröffentlichte Saison der Parkeisenbahn 2026 lief vom 21. März bis zum 8. November; Fahrten konnten durch Veranstaltungen und gesperrte Wege beeinträchtigt sein. Die Bootssaison 2026 war laut Betreiber im November bereits beendet. Prüfe für spätere Besuche die aktuellen Saisonzeiten, statt mit einer Fahrt oder einem Bootsverleih zu planen.
Im Park gibt es außerdem Gastronomie, darunter das Restaurant Olympiasee und das Coubertin. Öffnungszeiten und Verfügbarkeit können sich ändern; das Drehrestaurant 181 bleibt während der Sanierung geschlossen. Wenn du während einer Veranstaltung kommst, plane zusätzlich Zeit für geänderte Wege und mögliche Sperrungen ein.
Anreise zum Olympiapark
Mit der U3 fährst du bis Olympiazentrum. Von dort ist der Park zu Fuß erreichbar. Auch die Tramlinien 20 und 21 bis Olympiapark West sowie die Tram 27 bis Petuelring bringen dich in Parknähe. Der Bus 144 hält unter anderem am Olympiasee und am Olympiaberg. Wie lange du zu Fuß brauchst, hängt davon ab, wohin im weitläufigen Park du möchtest.
Mit dem Auto erreichst du die Parkharfe über den Mittleren Ring und den Sapporobogen. Im Park gibt es außerdem ein Parkdeck. Bei Veranstaltungen können Zufahrten, Parkmöglichkeiten und Wegeführungen anders ausfallen. Auch zentrale Radwege werden während Veranstaltungen und teilweise beim Auf- oder Abbau zeitweise gesperrt.
Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln prüfst du am besten kurz vorher die Verbindung bei MVV oder MVG. Wenn an deinem Besuchstag eine Veranstaltung stattfindet, prüfe zusätzlich die Besucherinformationen des Olympiaparks. So kannst du gesperrte Wege und ungeeignete Zufahrten bei deiner Planung berücksichtigen.
So planst du deinen Besuch
Für einen ruhigen Rundgang brauchst du keine kostenpflichtige Attraktion einzuplanen. Wenn du Aussicht möchtest, ist der Skylift die naheliegende Alternative zum geschlossenen Turm. Bei schlechtem Wetter oder wenn der Lift nicht fährt, bieten Sea Life oder eine verfügbare Führung eine andere Möglichkeit.
Vor der Abfahrt solltest du drei Dinge prüfen: ob der Skylift oder die gewünschte Führung geöffnet ist, ob eine Veranstaltung Wege oder Zufahrten einschränkt und ob saisonale Angebote gerade fahren. So richtest du deine Route danach aus, was geöffnet ist, statt dich auf ältere Öffnungszeiten oder Tourenangaben zu verlassen.


