Reisen zwischen Weihnachten und Neujahr

Zwischen Weihnachten und Neujahr reisen

Erleben Sie Dresden zwischen Weihnachten und Silvester mit Tickets für die Frauenkirche und die Semperoper oder Operette. Einzelne Weihnachten und Silvester auf der Blumeninsel Madeira. Wunderschöne Architektur und Wiener Gemütlichkeit zwischen dem Heurigen und dem Kaffeehaus! Erfahren Sie, warum Busreisen aus dem Sauerland, Siegerland oder Oberbergischen in der beschaulichen Jahreszeit - Advents-, Weihnachts- und Silvesterfahrten. und ursprüngliches Leben zwischen zugefrorenen Seen und sanften Bergen.

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Zwischen den Jahren Dresden mit Seminaroper

und Offenbachs "Orpheus aus der Unterwelt" am 27.12. an der Staatsoper Dresden. Auf einer Tagestour in die Bergdestination Freiberger besichtigen Sie die terra mineralia auf Schloss Freudenstein, eine wunderschöne und weltweit einmalige Show aus Juwelen, Mineralen und Metaphern in einer beeindruckenden Aufführung. Eine Stadtführung im historischen Freiberger Land und ein Dombesuch mit Besichtigung und dem Klang der Silbermann-Orgel rundet Ihren Ausflug ab.

Für den Pauschalpreis von nur 49 EUR pro Person können Sie gerne eine Stadtführung durch die geschichtsträchtige Dresdner Innenstadt (ca. 2 Stunden) und einen Besichtigung des Résidenzschlosses mit seinen Schatztruhen (Neues und geschichtsträchtiges Grünes Gewölbe, Türkische Kammer) buchen. Pauschalangebot Dresden inkl.: Ludwig Güttler Bläserensemble am 27.12. Aufnahme und Besichtigung der "Terra Mineralia" 1 Ticket (beste Plätze) für eine Vorstellung: Semperoper: Humperndinck "Hänsel und Gretel" am 26.12. Operette: "Orpheus from the Underworld am 26.12. oder am 28.12. Alle Gebotsangaben sind - vorbehaltlich des Zwischenverkaufs - verbindlich.

Gerne verarbeiten wir Ihren besonderen Reiseantrag, der ebenfalls von den Offerten abweicht. Der von der Landeshauptstadt Dresden berechnete " " Betrag ist bei der Ankunft im Haus zu entrichten.

Kioto, Osaka, Hiroshima - eine kleine Japanreise zwischen Weihnachten und Neujahr.

In diesem Artikel möchte ich über meine kleine Japanreise zwischen Weihnachten und Neujahr Bericht erstatten. Sie ging nach Kioto, Osaka und Hiroshima. Wir fuhren mit den japanischen Schnellzügen vom Typ Schinkansen, die für ihre pünktliche Lieferung bekannt sind und von denen die DB viel erlernen konnte. Allein der Sommer ist eine gute Zeit für eine Japanreise.

Ich würde natürlich jedem, der eine Tour in dieses schöne Landes planen würde, empfehlen, zur Zeit der Kirschblüte oder im Oktober, wenn die Blätter schön rötlich und gelb sind, zu reisen, aber der Hochsommer sollte sehr feucht und regenreich sein und im Winters ist es für dt. Maßstäbe cool, aber kaum nahe Null, und es regnet weitaus seltener als in Deutschland (und vor allem in Münster, aber das wäre jetzt keine schwer wiegende).

Sie müssen jedoch wissen, dass die Neujahrswoche in Japan normalerweise in der Gastfamilie verbringt wird und viele Museums- und Restaurantbesuche mindestens am Stichtag 30.12. und 01.01. zu sind. Es war für mich selbst sehr angenehm, dass die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr nicht genutzt wurde, weil ich die Zeit zum Reisen nützen konnte () (mit ein paar weiteren Urlaubstagen).

Nicht nur das, meine Gastfamilie hatte die Gelegenheit, mich während der Weihnachtsfeiertage in Japan zu treffen und wir besuchten zusammen die Metropolen Tokio (bald mit unserem eigenen Blog-Eintrag), Kioto, Hiroshima und Osaka. Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist wahrscheinlich der Kyomizu-dera-Tempel, der auf einem Holzgerüst errichtet wurde und einen herrlichen Blick über die ganze Ortschaft hat.

Die Kirche wurde 798 erbaut und ist vollständig aus recyceltem Massivholz. Sie können viele Autobusse vom Bahnhof in die Nähe des Tempelhauses fahren und müssen von der Haltestelle zum Kessel für ca. 10 Min. leicht aufsteigen. Gegen eine kleine Aufpreis können Sie den Tempelturm besuchen und sich einen Überblick über das Innere verschaffen.

Allein schon wegen der Aussicht auf die Innenstadt ist ein Ausflug wert. Einen besonderen sehenswerten Ort ist der Heiligtum von Fushimi-Inari. Das Heiligtum wird von zwei Füchsen beschützt, die als Botschafter der Reisternte und des Reishandels angesehen werden. Ein halber Tag Ihrer Zeit in Kioto sollte auf jeden Fall in Arashiyama geplant werden. Ein Expresszug verkehrt vom Kyotoer Bahnhof in 40 Min. zum Bambushimmel.

Nahe dem Bambuswald befindet sich der Tenryuji-Tempel, einer der schoensten Tempeln, die ich in Japan je ausfuehrt. Der vollständig aus Holzbau (und in der Schwarzfarbe des Waldes erhalten, nicht wie bei vielen Schreinen später rotgestrichen ), der Temple und die Nebengebäude stehen auf einem beeindruckenden Stausee, der von einem Zengarten mit beeindruckenden Gesteinsformationen und Moosbänken umrahmt ist.

Eine geeignete Tagestour von Kioto (oder Osaka) geht nach Nara. Wir verstand auch die Verwarnung auf dem Stadtplan, auf seinen Japan Rail Pass zu achten (das praktische Zugticket, das Sie als Touristin für Japan bestellen können), da einige Hirsche schon einmal einen gefressen haben und sie nicht ausgetauscht werden können.

Bei allen Reiseleitern wird Osaka immer als "zweiter", wirtschaftlicher hinter Tokio und kultureller hinter Tokio gepriesen, aber meiner Ansicht nach war diese Darstellung irreführend, weil wir weniger Zeit für diese sehr sehenswerte Metropole hatten. Man sollte in Osaka weniger fixe Touristenziele planen, sondern lieber durch die Strassen bummeln, die chinesische Gastronomie in den vielen Hotels und Buden probieren und ein paar Andenken kaufen.

Eine sehenswerte Touristenattraktion ist die Burg Osaka, die (wie alle Japaner ) ganz anders aufgebaut ist als die typisch europÃ?ischen Springerburgen. Sie war früher aus Holzwerkstoff, ist heute aber mit Beton verfestigt und hat auch einen Lift. Vom Gipfel aus hat man einen guten Blick auf die Welt. Einen noch besseren Blick auf die Innenstadt bietet die Aussichtsterrasse des Umeda Sky Building in der NÃ??he des Hbf.

Doch das ist es wert, denn man hat einen herrlichen Ausblick auf die Silhouette von Osaka, die nicht so weit wie die von Tokio geht, aber nicht weniger eindrucksvoll ist. Alle kennen den Straßennamen dieser Ortschaft und verbinden ihn mit dem Horrorbild eines Atomangriffs. In der Zeit vom 06.08.1945 bis 08.15 Uhr wurde die erste Atombombe über der Ortschaft Hiroshima geworfen und ist fast 600 Meter über dem Boden explodiert.

Noch heute ist die Hansestadt von dieser Flutkatastrophe gezeichnet und wird vollständig von der Aufhebung der Atomwaffen dominiert. Da wir an Silvester in Hiroshima waren, möchte ich Ihnen ein wenig darüber berichten, wie man in Japan Neujahr feiern kann.

Wo in Deutschland am letzen Tag des Jahres ein ordentliches Fest stattfindet, meist zusammen mit Bekannten, und das neue Jahr mit viel Lärm in Gestalt von Flugkörpern und Feuerwerk begr??t wird, ist Silvester in Japan sehr still. In Hiroshima sahen wir sogar exakt 2 verschiedene Arten von Raucher. Sonst bleibt der Luftraum klar.

Statt dessen werden die Buddhistenglocken am Silvesterabend erklingen. In meiner Gastfamilie, wie in vielen anderen auch, wird sowohl zu Weihnachten als auch zu Silvester Raclette verzehrt, während das traditionell japanische Gericht (um Mitternacht) Saba (Buchweizennudeln, getaucht in eine Sauce) ist. Wahlweise wird entweder unmittelbar um 24.00 Uhr oder am 01.01. und längstens am 02 erledigt. Ein Tempeln wird zum ersten Mal im Jahr besichtigt.

Die Menschen standen in großen Warteschlangen manchmal etwa einen halben Meter vor dem Tempeln, um kurz betet zu können. Ab Hiroshima sollten Sie unbedingt einen Tagesschwerpunkt nach Hiroshima machen. Das ist der Zugang zum Heiligtum Hisukushima, das am Meer erbaut wurde und bei Hochwasser im Meer oder bei Trockenheit bei Niedrigwasser steht.

Alle Städte, die wir bereist haben, sind sicher Teil einer Reise nach Japan. Am meisten hat mich Kioto verwundert, denn ich hatte so viel über die ehemalige Reichsstadt erfahren und mir diese auf eine ganz andere Weise vorzustellen. Das Stadtbild scheint zwischen der Geschichte und der Neuzeit etwas verzerrt zu sein, aber an einigen Stellen ist es möglich, diese Lücke zu schließen und einen Blick in die japanische Geschichte zu werfen.

Ich dagegen war von Hiroshima überrascht. In vielen Seitenstraßen und Gassen gibt es neben dem Friedensspark kleine Cafe's und Gaststätten, in denen man nicht nur italienisches, sondern auch italienisches oder schlicht einen Hamburger zubereiten kann. Besonders die Bandnudeln mit Tomatensoße haben eine orientalische Note. Bei der Zubereitung von Teigtaschen wird auf die japanischen Zutaten geachtet. Denn auch wenn die Geschichte das Bild der Großstadt prägt, hat man den nötigen Weitblick bewiesen, auch in eine kriegs- und waffenlose Zeit.

Aber meine Lieblingsstadt in Japan ist und bleibt Tokio, denn keine andere Metropole ist so farbenfroh, zeitgemäß und zugleich traditionsbewusst. Es wäre aber zu lange, hier darüber zu sprechen, so dass ein weiterer Beitrag über Tokio nachfolgt.

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