Berge in Bayern

Gebirge in Bayern

Unsere bayerischen Hausberge sind im Herbst ein ideales Ziel für Bergtouren. Seien wir ehrlich: Wenn man am Hang schwitzt, kann man dann noch den Blick auf die Berge genießen? Die Bergwetterlage in Bayern für die nächste Wanderung in den bayerischen Alpen. Was wird das Wetter sein, wenn ich in die Berge will? Suchen Sie einen Ort für Meetings, Seminare oder Konferenzen.

Weshalb die Berge so genannt werden, wie sie genannt werden.

Missverständnisse, Gedichte oder Alltagsweisheiten: Die Namensgebung der Berge ist so vielfältig wie die Form ihrer Spitzen. Wohin die Gebirgsnamen kommen - und warum es zuweilen viel Unklarheit gab. "Es ist mir nicht möglich, die Bezeichnungen der Berge zu kennen! In jedem dieser Täler bezeichneten die Einwohner die gleichen Berge unterschiedlich, zu denen sie aus verschiedenen Richtungen aufblickten.

Je steiniger und eisiger sie waren, umso weniger interessant waren die Massiven für den Alltag, wenn sie überhaupt einen nennen. Almenen, Passstraßen, Täler wurden mit der Taufe bedacht - nicht die Gipfeln. "Nur als die Urlauber in die Berge strömten, wurde es nötig, ökonomisch unscheinbare Berge zu nennen", sagt der Folklorist Martin Scharfe (81) von der Philippinen.

In seiner Vorlesung am Donnerstag Abend im Münchner Alpenmuseum ging er - mit Karten und einem Zeigestab ausgestattet - der Fragestellung nach, wie die Berge ihre Namensgebung erhielten. "Die Verwirrung um die Gebirgsnamen war lebensbedrohlich", sagt Scharfe. Bis sich selbst die abgelegenen Spitzen einer Wassertaufe im Laufe des neunzehnten Jahrhundert dank der Vermessungsingenieure und der ersten Alpentouristen nicht wehren konnten, verloren sich die Kletterer wegen gegensätzlicher Bezeichnungen immer wieder den Weg.

Als Beispiel für eine Forschungsexpedition auf die 4158 m hohe Bergwelt der Bergwelt in den Berliner Voralpen führt Scharffe das Beispiel einer Forschungsexpedition an: Die Lokalbergführer, die aus zwei unterschiedlichen Tallagen kamen, stritten sich, welcher der beiden Berge die Bergwelt ist. Die untere der beiden Gipfeln wird wegen der Verwirrung von 1841 bis heute Trugberg (3933 m) genannt.

Bisweilen, so Scharfe, waren die Namen der Berge auf den heutigen Landkarten gar auf Tippfehler oder gar den Spontanreichtum eines mit - mal hartem - Witz ausgestatteten Eingeborenen zurückzuführen. Im bayrischen Alpenraum hingegen war die Verwechslung von Namen begrenzt. Hier in Deutschland waren die Berge nicht so weit weg, ihre Hügel größtenteils seit Jahrzehnten kultiviert - und deshalb sind die Berge seit langem mit einem Namen gekennzeichnet.

Wie kein anderer weiß der Nameforscher Wolf-Armin von Reitzenstein (77) von der LMU München die Namens-Geschichte der bayrischen Berge. "â??Der Titel ist gestiegenâ??, sagt von Reitzenstein. "Oberhalb der Züge befindet sich der Zurgspitz. Auch ein Bergname basiert teilweise auf alltäglichen Erfahrungen: Das von Reitzenstein erzählte Sontagshorn (1961 m) im Chiemgau trug seinen eigenen Beinamen wegen seiner weichen, harmlosen Südhang.

Oftmals ist die Wassertaufe sogar visuell konditioniert, sagt von Reitzenstein: "Der Berg der Kilowand (1669 m) ist wie ein Grat ausgebildet, der Saarüsselkopf (1271 m) - gut. Gelegentlich bestehen solche Bezeichnungen im Volkssprachgebrauch gegen alle Kartenmaterialien: Der Rotor (1460 m) im berchtesgadischen Landesinneren wird vom Volk bis heute "Montgelas-Nase" genannt - dank des unverwechselbaren Gesichtsprofils eines sagenumwobenen bayrischen Staatsratsvorsitzenden.

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