Bayerns seen

Die bayerischen Seen

In den Seen des Freistaates ist das Wasser sauber. In Bayern wird auch das Land der Seen und Berge genannt. Eingebettet in die Voralpenlandschaft sind die meisten dieser Seen ein wahres Paradies: Schöne Landschaften, Kuhglocken läuten, entlang saftiger Wiesen und tiefblauer Seen. In München hat die Bayerische Verwaltung der Staatsschlösser, Gärten und Seen ihren Sitz.

Bayrische Seen:

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Die Gewässerqualität der bayrischen Seen wird regelmässig überwacht. Vor allem im Hochsommer sind die bayrischen Seen Orte der Sehnsucht. Aktuellen Studien zufolge ist die Gewässerqualität an den Badeseen in Bayern in der Regel vorbildlich. "Über 94% der 376 EU-Badegebiete in Bayern werden derzeit als "ausgezeichnet" klassifiziert. Die bayrischen Badeseen sind damit fast zehn Kompromißpunkte über dem EU-Durchschnitt", kommentierte Bayerns Bundesgesundheitsministerin Melanie Huml die Ergebnisse der Studie.

In diesem Jahr wurden 1112 Stichproben auf gesundheitsschädliche Krankheitserreger mitgenommen. Viele von ihnen haben eine sehr gute Gewässerqualität für die Seen bestätigt. Nur drei Stichproben wurden mit Darmbakterien kontaminiert. Laut Bayerischem Gesundheitsministerium waren die Übungen jedoch wieder in Ordnung. Eine Person, die regelmässig Stichproben aus den Seen entnimmt, ist Stefan Graf, Hygieneinspektor im Kreisgesundheitsamt des Bezirks Denver.

Im Bayrischen Staatlichen Amt für Arbeitsschutz werden sie dann auf coliforme Bakterien und Darmdarm-Enterokokken hin überprüft, die beide im Verdauungstrakt von Mensch und Tier vorkommt. Doch Graf tut mehr als nur Beispiele aus den Badeseen zu entnehmen. Dabei betrachtet er das Mineralwasser vor Ort, überprüft den pH-Wert und die Raumtemperatur, überprüft, ob sich an der Wasseroberfläche Schäume bilden, ob es Mineralölverunreinigungen gibt und wie gut die Sichtweite ist.

Man muss mind. einen Zähler ins Meer blicken können, sonst empfiehlt Graf das Badegehen. "Dies muss sich selbst regeln", sagt Graf, der übrigens nicht nur die EU-Badegebiete steuert, sondern auch mehrere kleine Teiche und Nassbaggerseen. Die Erforschung des Hygienezustandes von Wasserkörpern orientiert sich an Gesundheitskriterien - der Ökologiezustand, der den Nährwert, die Migrationsmöglichkeiten für Fisch und die im Grundwasser lebenden Tieren und Anlagen betrifft, wird nicht untersucht.

In jüngster Zeit wurde jedoch bekannt, dass es in Bayern alles andere als mitreißend ist. Lediglich jeder sechste Wasserkörper befindet sich in einem ökologischen "guten" Zustande. Sie ist " sehr gut " in nicht einmal einem Prozentpunkt der 927 regelmässig erhobenen Ströme, Fluesse und Seen. Insbesondere Fließgewässer und Bachläufe entwickelten sich schlecht. Lediglich 15 Prozentpunkte haben eine "gute" oder "sehr gute" Bioqualität.

Ausschlaggebend dafür sind nach Ansicht des Bayrischen Landesamtes für Umweltschutz die vielen Querbauwerke - wie z.B. Wasserwerke -, die den Durchgang erschweren. Für die bayrischen Seen ist die Situation jedoch viel besser: 55 Prozentpunkte erzielen einen hohen bis sehr hohen Stellenwert.

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